Vorschulerziehung im Waldkindergarten

veröffentlicht um 10.12.2014, 15:04 von Markus Knauf   [ aktualisiert: 10.12.2014, 15:04 ]
Wie sieht die Vorschularbeit im Wald aus? Vorab: Vorschulerziehung beginnt nicht erst im letzten Kindergartenjahr. Täglich singen die Kinder im Kreis, lernen Verse, Gedichte und Fingerspiele. Sie üben sich im freien Sprechen vor der Gruppe und werden durch das tägliche Zählen der Kinder mit den Zahlen im Zahlenraum von 1- 20 vertraut. Außerdem spielen sie Kreis- und Bewegungsspiele bei denen sie Regeln und Handlungsabläufe kennen lernen und sich daran halten müssen.

Vorbereitung auf die Schule soll nicht durch die Vorverlegung schulischer Lernstoffe und Lernmethoden erfolgen, sondern über das Prinzip des sozialen Lernens. Selbstverantwortlichkeit, Selbstständigkeit und ein gesundes Maß an Selbstvertrauen sind grundlegende Eckpfeiler des Menschwerdens, hier steht der Kindergarten in der Pflicht diese sozialen Kompetenzen zu unterstützen. Dennoch ist es uns ein Anliegen, den Kindern ein umfassendes Vorschulprogramm zu bieten. Die Förderung der Stifthaltung, der Umgang mit der Schere, das Kombinieren und das Arbeiten an schulspezifischen Themen (Buchstaben, Zahlen, Mengen, geometrische Formen etc.) werden regelmäßig in Kleingruppen gezielt vermittelt.