Neuigkeiten

Eine neue Wiese für die Waldbienen

veröffentlicht um 04.10.2019, 14:03 von Markus Knauf   [ aktualisiert: 06.10.2019, 14:38 ]

Der Umzug beginnt. die Spuren sind sichtbar am Wagen der Waldbienen

Roßberg: Die Waldbienen gehen auf Wanderschaft – vertrieben von einem anderen, leider gesundheitsgefährdenden Waldbewohner. Innerhalb der Gemarkung von Roßberg wechselt der Waldkindergarten Ebsdorfergrund - Die Waldbienen e.V. an einen neuen Standort.

Derzeit laufen die Rückbaumaßnahmen an der Straße nach Wermertshausen. In ausschließlicher Eigenleistung der Vereinsmitglieder wird dieses Unternehmen durchgezogen und so muss eben so gearbeitet werden, wie die Eltern Zeit aufbringen können. Die Bienchen haben derweil eine Zwischenstation bezogen – der örtliche Grillplatz. Dabei war der Wechsel nicht freiwillig, sondern gezwungenermaßen. Der Grund: Ein anderer Waldbewohner.

Der Eichen-Prozessionsspinner – bundesweit mittlerweile in den Medien und in weiten Teilen von Europa bis hinauf nach Skandinavien anzutreffen – hat auch das Waldgebiet der Waldbienen nicht verschont. Wie es der Name schon vermuten lässt, befällt diese Nachtfalterart vor allem Eichen, aber auch andere Bäume wie Hainbuchen gehören zu seinem Lebensraum. Dieser Schmetterling breitet sich immer weiter aus. Das Problem, das mit diesem Tier einher geht, fußt auf seinen Brennhaaren, die sehr leicht abbrechen und eine Raupendermatitis auslösen können. Hautrötungen, Quaddeln oder beim Einatmen sogar zu Asthma führen. Vor allem dauern die Hautreizungen bis zu zwei Wochen an, eine medikamentöse Behandlung kann mitunter notwendig sein. Die erste Vorsichtsmaßnahme lautet deswegen: Befallene Gebiete meiden. Und genau deswegen zieht das Bienenvölkchen nun um.

Gerüchte um eine Schließung des Kindergartens, wie sie in letzter Zeit immer wieder auftraten, entbehren aber jeder Grundlage. Lediglich die Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners machte den neuen Standort nötig. Aber die kleinen Waldbienen werden sicherlich genauso viel Spaß an der Lichtenburg haben – so der Name des neuen Zuhauses – genauso wie an ihrem alten Ort. Zumal der neue Platz Vorteile bietet: „Irgendwie ist es schön und traurig zugleich. Traurig, weil man eben an den alten Platz so gewohnt war, schön aber auch, weil jetzt die stark befahrene Straße weg ist. Bleibt den Bienchen und ihren Erzieherinnen viel Glück und Spaß zu wünschen.

Herr Winter auf Besuch im Waldkindergarten Ebsdorfergrund

veröffentlicht um 04.10.2019, 13:48 von Markus Knauf

Spurensuche im Winterwald

Jeder neue Tag im Waldkindergarten beginnt im warmen und gemütlichen Tipi. Wieder und wieder haben Kinder und Erzieher*innen im Morgenkreis aus voller Seele gesungen: „Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst du geschneit?“. Eines Tages im Januar war es dann endlich soweit: Zuerst etwas zaghaft, dann fielen immer größere Schneeflocken vom Himmel. Bäume und Wiesen strahlen in ihrem weißen Gewand. Kaum vorstellbar ist die Freude der Kinder über diesen schönen Anblick. Immerhin kennen sie ihren Kindergarten und die Umgebung zu jeder Jahreszeit. Der Schnee allerdings bietet unzählig viele Spielmöglichkeiten. Beispielsweise kann man kreativ aus Schnee bauen oder kochen. Und auf dem Hosenboden ist man so richtig schnell vom Tipi zum Bauwagen gerutscht. Wenn die kleinen Näschen dann doch frieren oder der Hunger durch das Vergnügen im Schnee groß geworden ist, sorgt das Feuer im Tipi für Wärme und Gemütlichkeit. Die Wärme umfängt die kleinen Abenteurer und lädt manche sogar zu einem Schläfchen auf den Bettchen ein. Während der Vorlesezeit wird dann wieder Energie für das nächste Winterabenteuer gesammelt.

Waldkindergarten Ebsdorfergrund besuchte die KunstWerkStatt in Marburg

veröffentlicht um 04.10.2019, 13:45 von Markus Knauf

Kreativ sein macht Freude

Die Waldbienen sind ausgeschwärmt. Raus aus dem Wald, rein in die Stadt, in die KunstWerkStatt. Und hier gibt es viel zu gestalten, zu malen und zu werken. Doch heute sind es nicht die Bäume, die bunte Blätter tragen. Die Blätter hängen an den Wänden und kleine Bienen fliegen mit ihren Pinseln zwischen ihnen und den Farbtöpfen hin und her. Es wird bunt und bunter, ein bunter Blätterwald entsteht. Klar, dass die Waldbienen sich hier zu Hause fühlen.

Der Ausflug in die Stadt hat auch die Erzieher*innen mit Zufriedenheit erfüllt. Mit Behagen beäugen sie die fertiggestellten Kunstwerke und die glücklichen Kinder. Sie fühlen sich in ihrem pädagogischen Konzept bestätigt. Ihrer Erfahrung nach wirkt sich das Spiel in der Natur positiv auf die Entwicklung der Motorik und Kreativität von Kindergartenkindern aus. Es war ein schöner und ereignisreicher Ausflug und die fertigen „Meisterwerke“ dürfen natürlich zur Erinnerung mitgenommen werden.  Es bleibt abzuwarten, welche Abenteuer in Zukunft noch auf die Waldbienen warten werden.

Laternenfest des Waldkindergartens Ebsdorfergrund

veröffentlicht um 04.10.2019, 13:43 von Markus Knauf   [ aktualisiert: 04.10.2019, 13:47 ]

Laternenlichter erhellen den Herbstwald

Kerzenlicht erhellt den herbstlich dämmernden Wald – was kann es Stimmungsvolleres geben? In den Genuss dieser besonderen Atmosphäre kamen die „Waldbienen“ des Waldkindergartens mit ihren Familien am Laternenfest.

Im Vorfeld wurden natürlich mit den Erzieher*innen Laternen gebastelt (Waldkinder sind zwar sehr gerne in der freien Natur unterwegs, lieben es aber auch, kreativ zu sein, zu basteln und zu malen). Sogar ein kleines Theaterstück wurde eingeübt. Bevor die kleinen Füße durch den Blätterwald raschelten, lauschten die Kinder zunächst gespannt der Geschichte des heiligen Sankt Martin. Das – von Kindern des Waldkindergartens aufgeführte Theaterstück – griff im weiteren Verlauf des Laternenumzugs das Thema des barmherzigen Ritters Martin wieder auf. Umringt von Eltern und Kindern wurde die Szene der Mantelspende rührend im Wald nachgespielt.

Auf ihrem Weg durch den Wald sangen alle zusammen Laternenlieder und freuten sich über heißen Punsch und Weckmänner am Ende des stimmungsvollen Umzugs. Die Laternen erleuchteten den Wald rund um den Kindergarten, bis alle zufrieden nach Hause gingen: „Mein Licht ist aus, ich geh nach Haus. Rabimmel, rabammel, rabumm.“


Vorhang auf für das Sommerwolkentheater

veröffentlicht um 04.10.2019, 13:40 von Markus Knauf

„Hitze flimmert, Flugzeug schimmert hoch am blauen Sommerhimmel…“ und die Waldbienen begeistern das Publikum mit einem wundervollen Theaterstück.

Als wir Eltern, Großeltern, Geschwister und Freunde beim Waldkindergarten Ebsdorfergrund eintreffen, schwirren die Waldbienen aufgeregt umher. Alle sind sie als weiße Wolken verkleidet und verbreiten so schon einen flüchtigen Zauber. Die Sonne strahlt vom blauen Sommerhimmel und bietet eine herrliche Kulisse. Denn nun geht der Vorhang auf für das Herzensprojekt von Katharina Knaus, Leiterin des Waldkindergartens.

Seit März haben die Kinder, Erzieherinnen und unsere Wald-Oma gesungen, gebastelt, geprobt. Alles ausprobiert und wieder neu gemacht. Sie alle waren und sind mit Begeisterung dabei. Das verraten all die kleinen strahlenden Augen. Und als der Star-Gitarrist Daniel die ersten Noten erklingen lässt, strahlen auch die Augen im Publikum. Das ein oder andere zu Tränen gerührt.

„…Kinder dösen mit nackten Füßen, auf den frisch gemähten Wiesen – eine kleine weiße Wolke ist zu sehen.“ Während die kleine weiße Wolke durchs Bild schwebt, hat die Melodie und bereits eine Gänsehaut gezaubert. Und dann zeigen uns die Kinder, was wir wohl schon viel zu lange nicht mehr am Himmel beobachtet haben. Da! Die Wolken sehen aus wie ein Kamel. Auch ein Löwe, ein Segelschiff und der Kopf von Tante Hilde tauchen auf. Herzerwärmend!

Mit lautem Applaus geht das Theaterstück zu Ende. Und weil wir von den kleinen Schaustellern und ihren Erzieherinnen so begeistert sind, wollen wir auch gleich eine Zugabe sehen. Auch die Waldbienen haben Lust und zeigen uns mit einem ebenso wunderbaren Lied, was ihre Waldbödenfüße so alles können. Vom Trampelgang über den Einbeingang zum Rückwärtsgang ist alles dabei. Und wären wir nicht so hingerissen gewesen, hätten wir sofort begonnen, mitzumachen.

Es war ein gelungenes Fest, das auch den Waldfüchsen in Erinnerung bleiben wird, die im August in ihr 1. Schuljahr starten. Sie wurden herzlich und mit schönen Erinnerungsstücken verabschiedet. Alle miteinander haben wir noch viel geredet und das selbstgemachte Buffet genossen. Herrlich, so ein Mit-Tag im Wald!

Es wispert und flüstert...

veröffentlicht um 19.12.2017, 12:58 von Markus Knauf

... im Waldbienenwald: von Wünschen und vom Weihnachtsmann, vom Christkind und von Kerzenschein, vom Warten, von der Ungeduld - und von einem richtigen Geheimnis. Von einem adventlichen Geheimnis, von einer Überraschung, die jedes einzelne Waldbienenkind im Laufe der Adventszeit entdecken kann. Von etwas ganz Besonderem, das alle Kinder im Waldkindergarten sehr neugierig macht, und das doch so ganz, ganz besonders ist, dass alle, die es schon kennen, das Geheimnis für sich bewahren. Es handelt sich um das Geheimnis um den „Stillen Adventskalender“: eine geheimnisvolle Kiste, die in den 24 Tagen des Advents von Kind zu Kind, von Haus zu Haus wandert. Wie die Kiste ausschaut, ob sie groß ist oder klein, ob sie schwer ist oder leicht, und vor allem: was in ihr steckt – hat noch kein Kind verraten. Alle hüten gewissenhaft das Geheimnis, um den anderen die Überraschung und den Zauber nicht zu nehmen. Im neuen Jahr, wenn das Warten sich gelohnt hat, und jedes Kind der Waldbienen diesen ganz besonderen Adventskalender einmal in den Händen gehalten hat, wird an dieser Stelle das Geheimnis gelüftet – fest versprochen!

Bis dahin gibt es am Ende eines turbulenten und kunterbunten Jahres im Waldbienenwald nicht mehr viele Worte zu verlieren. Im Jahr 2017 ist der Waldkindergarten so richtig angekommen „im Grund“, hat viele neue Waldbienen aus allen Teilen der Gemeinde willkommen heißen dürfen. Im Sommer wurden die ersten großen Schulanfänger verabschiedet, mit Stolz und ein bisschen Wehmut, im Herbst wurde mit Naturmaterialien gebastelt und gewerkelt, St. Martin besungen und gefeiert. Und jetzt in den ersten Wintertagen haben die Waldbienen den frühen Schnee genießen können, nachdem sie wie im letzten Jahr das Adventsgärtlein durchlaufen haben und der Nikolaus auch im Tipi zu Gast gewesen ist.

Wir sind gespannt, was das neue Jahr bringt – und was genau es mit dem so gut gehüteten Geheimnis der Waldbienen auf sich hat. Bis dahin wünschen wir dem gesamten Ebsdorfergrund ein besinnliches Weihnachtsfest und frohe Festtage! Bis bald im Wald!

Durch die Straßen auf und nieder leuchten die Laternen wieder...

veröffentlicht um 11.11.2017, 01:02 von Markus Knauf

... nicht nur durch die Straßen, auch mitten durch den Wald werden auch dieses Jahr die Laternen leuchten – beim Martinszug der Waldbienen Ebsdorfergrund, des Waldkindergartens in Roßberg.

Seit mehreren Wochen bereiten die Kinder das Fest vor, das ihnen die Zeit bis zum Advent versüßt. Dazu gehörte zunächst das Laternenbasteln, ganz klassisch mit Transparentpapier und Wachskerzen, nach Waldbienenart mit den Formen von Herbstblättern dekoriert. Die Martinslegende wurde vorgelesen und mit den Kindern besprochen, worum es geht: Helfen, Teilen, Mitgefühl. Und natürlich werden auch die Lieder für den Laternenumzug wieder eingeübt, damit am kommenden Wochenende alle kräftig mitsingen können.

Am Samstag, den 11. November 2017, ziehen die Waldbienen, Ihre Familien, Freunde und Interessierte, die herzlich eingeladen sind, um 16.30 Uhr los in den Wald zum Martinszug. Treffpunkt ist der Waldlehrpfad am Bauwagen, parken lässt sich am besten am Jugendwaldheim Roßberg.        ... rote, gelbe, grüne, blaue, lieber Martin komm und schaue!

Wald-Großeltern gesucht!

veröffentlicht um 22.10.2017, 01:30 von Markus Knauf

Die Waldbienenkinder des Waldkindergartens im Roßberger Forst sind immer gut betreut, das ist keine Frage.

Katharina, Marion und Andrea sind immer für die Kinder da: als Zuhörerinnen, Mitspielerinnen, Trösterinnen, Streitschlichterinnen, Vorleserinnen, Händehalterin, Schiedsrichterinnen, Musikerinnen, Quatschmacherinnen – und noch so vieles mehr!

Und trotzdem würden sich die Waldbienen hin und wieder über weitere Begleiter und Begleiterinnen freuen, die noch einmal ganz andere Perspektiven, Erfahrungen, Ideen und Geschichten in den Wald mitbringen könnten: Wir sind auf der Suche nach Waldgroßeltern – „Wald-Opas“ und „Wald-Omas“, Freude daran haben, draußen Zeit mit Kindern zu verbringen und die ohne Verpflichtung neben den pädagogischen Fachkräften unseren Alltag im Wald möglichst regelmäßig mit begleiten.

Wenn Sie Interesse haben, freuen wir uns sehr, wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen: Careen Knauf, Vorstand des Waldbienen e.V., entweder telefonisch unter 0176/66 62 36 10 oder per E-Mail an info(at)waldkindergarten-ebsdorfergrund.de.

Die Waldbienen beim autofreien Sonntag in Ebsdorf

veröffentlicht um 25.09.2017, 14:09 von Markus Knauf

Auch dieses Jahr war der Waldkindergarten Ebsdorfergrund mit einem Info- und Bastelstand am autofreien Sonntag in Ebsdorf vertreten. Schon früh am Sonntagmorgen ging es los mit dem Aufbau, um rechtzeitig vor der Straßensperrung fertig zu sein.

Dank vieler fleißiger Helfer am Stand konnten sich große und kleine Besucherinnen und Besucher über den Waldbienen e.V. in Roßberg informieren: Anhand einer großen Fotowand war es für die Interessierten leicht, sich einen Tag im Wald mit allen Abläufen und Möglichkeiten lebendig vorzustellen. Und natürlich standen die anwesenden Kindergartenkinder und -eltern für alle Fragen zum Kindergarten gerne zur Verfügung.

Aber auch das Bastelangebot erfreute sich großer Beliebtheit: Die Kinder konnten kreativ frei malen oder aber eigene Anstecker gestalten, mit einer Maschine einfassen und die fertigen Buttons anschließend mit nach Hause nehmen.

Der autofreie Sonntag in Ebsdorf hat allen großen Spaß gemacht, Eltern und Kindern gleichermaßen. Und sehr deutlich haben die zahlreichen tollen Gespräche mit Interessierten gezeigt, wie sehr der Waldkindergarten mittlerweile im Ebsdorfergrund verwurzelt ist.

Alles Gute in der Schule!

veröffentlicht um 19.07.2017, 15:00 von Markus Knauf

In diesen Tagen fand nun schon zum zweiten Mal ein großer Abschied statt im Waldkindergarten Ebsdorfergrund: Die Verabschiedung der "Füchse", der schlauen Großen, die nach den Sommerferien in die Schule kommen.

Auch dieses Jahr wurde der feierliche Anlass von Erzieherinnen und Kindern sorgfältig vorbereitet. Der Platz rund um Waldbienen-Tipi und Bauwagen wurde mit selbstgebastelten Wimpelketten bunt geschmückt, ein tolles Buffet wurde vorbereitet, und schon Wochen im Voraus hatten alle fleißig geprobt. Mit insgesamt vier Liedern wurden die eingeladenen Eltern überrascht und die zukünftigen Schülerinnen und Schüler gebührend verabschiedet: Die Waldbienen haben auf selbst gebauten Instrumenten musiziert, gerasselt, kräftig gesungen, getanzt. Und ganz zum Schluss hat sogar das Publikum mitgemacht!

Mit dieser tollen Feier geht ein weiteres Kindergartenjahr zu Ende, und die großen und kleinen Waldbienen genießen nun ihre wohlverdienten Ferien. Im August geht es dann wie gewohnt weiter, auf einen sonnigen Spätsommer und goldenen Herbst im Waldbienenwald.

Den Füchsen wünschen wir ganz wunderbare Ferien und anschließend einen gelungenen Start in der Schule!

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