Neuigkeiten

Alles Gute in der Schule!

veröffentlicht um 19.07.2017, 15:00 von Markus Knauf

In diesen Tagen fand nun schon zum zweiten Mal ein großer Abschied statt im Waldkindergarten Ebsdorfergrund: Die Verabschiedung der "Füchse", der schlauen Großen, die nach den Sommerferien in die Schule kommen.

Auch dieses Jahr wurde der feierliche Anlass von Erzieherinnen und Kindern sorgfältig vorbereitet. Der Platz rund um Waldbienen-Tipi und Bauwagen wurde mit selbstgebastelten Wimpelketten bunt geschmückt, ein tolles Buffet wurde vorbereitet, und schon Wochen im Voraus hatten alle fleißig geprobt. Mit insgesamt vier Liedern wurden die eingeladenen Eltern überrascht und die zukünftigen Schülerinnen und Schüler gebührend verabschiedet: Die Waldbienen haben auf selbst gebauten Instrumenten musiziert, gerasselt, kräftig gesungen, getanzt. Und ganz zum Schluss hat sogar das Publikum mitgemacht!

Mit dieser tollen Feier geht ein weiteres Kindergartenjahr zu Ende, und die großen und kleinen Waldbienen genießen nun ihre wohlverdienten Ferien. Im August geht es dann wie gewohnt weiter, auf einen sonnigen Spätsommer und goldenen Herbst im Waldbienenwald.

Den Füchsen wünschen wir ganz wunderbare Ferien und anschließend einen gelungenen Start in der Schule!

Tatü Tata, die Ambulanz ist da!

veröffentlicht um 05.07.2017, 13:44 von Markus Knauf

In diesen Wochen vor den großen Sommerferien häufen sich auch für die Waldbienen außergewöhnliche Aktionen, wie zum Beispiel die Hausbesuche bei den zukünftigen Erstklässlern oder das Basteln unterschiedlicher Instrumente aus Haushalts- und Naturmaterialien.

Mit Abstand am spannendsten war für die Kinder des Waldkindergartens Ebsdorfergrund aber der Tag, an dem der Rettungswagen in den Wald kam! Natürlich nicht im Einsatz, jedenfalls nicht im üblichen Sinne: Sebastian Bleser von der Johanniter Unfallhilfe Regionalverband Mittelhessen kam mit dem RTW in den Waldbienenwald, um den Kindern den Einsatzwagen und seine Arbeit aus nächster Nähe vorzustellen.

Zunächst zeigte der Notfallsanitäter den Inhalt der Taschen, Rucksäcke und all die weiteren Dinge, die Rettungssanitäterinnen und -sanitäter für ihre Arbeit brauchen. Dabei durfte natürlich ausgiebig ausprobiert werden, und unter anderem kamen EKG-Monitor, Tragetuch, Thermometer und Schiene zum Einsatz. Auch die Trage durfte eine Hauptrolle spielen, inklusive Probeliegen durch kleine „Patientinnen“ und „Patienten“.
Danach ging es für alle Kinder in den Rettungswagen hinein! Sie durften auf dem Beifahrersitz platznehmen, in alle Schränke gucken, und die weiteren lebensrettenden Maschinen und Materialien kennenlernen, die in einem Rettungswagen bereitgehalten werden.

„Mama, am tollsten war, dass wir alles ausprobieren durften!“

Anschließend konnten die Kinder im Tipi die Rettungsdecke ausgiebig testen und sich in der Versorgung unterschiedlicher Verletzungen ausprobieren. Und last, but not least, wurden natürlich auch Blaulicht und Martinshorn eingeschaltet: Ganz schön laut aus nächster Nähe!

Die Waldbienenkinder waren allesamt begeistert – vom Rettungswagen, aber auch von Notfallsanitäter Sebastian Bleser, der den RTW und seine Arbeit kindgerecht und mit viel Spaß an der Sache vorgestellt hat. In diesem Sinne konnten auch die Erzieherinnen berichten: „Es war toll zu beobachten, wie viel Vorwissen die Kinder teilweise schon mitgebracht haben, und wie konzentriert alle zugehört und mitgemacht haben!“

Der Waldkindergarten Ebsdorfergrund und die Waldbienenkinder bedanken sich ganz herzlich für den tollen Tag mit dem Rettungswagen der Johanniter Unfallhilfe!

Mitten im Sommer, mitten im Wald

veröffentlicht um 30.05.2017, 13:33 von Markus Knauf

Endlich ist er richtig da – der Sommer! Im Wald der Waldbienen Ebsdorfergrund sorgt das tolle Wetter für gute Stimmung: Unter dem dichten Blätterdach sind die Temperaturen angenehm, es duftet wunderbar nach frischem Laub. Alles krabbelt und kreucht, und die Kinder des Waldkindergartens haben täglich die Gelegenheit, Tiere zu beobachten und zu sehen, wie sich der Wald von Frühling zu Sommer noch einmal verändert.

Die Gruppe der Waldbienen, die sich im Laufe des Frühlings durch die Aufnahme neuer Kinder deutlich vergrößert hat, ist nun richtig zusammengewachsen. Kleine spielen mit Großen, neue Freundschaften entstehen, täglich werde neue Spielideen ausprobiert und Rollen erfunden. Die Kinder nutzen dabei wie immer alles, was der Wald hergibt. Aber es entstehen auch Kunstwerke mit Wasserfarben, mit Hammer, Säge, Nägeln und anderen Materialien wird gebastelt und gearbeitet. Nachdem anlässlich des Muttertags schon alle Waldbienen-Mütter von den kreativen Ideen profitieren durften, wird jetzt schon wieder an
neuen, noch geheimen Projekten gearbeitet.

Aber so wie immer, wenn gerade alles passt und harmonisch ist, liegt schon wieder ein wenig Abschied in der Luft: Bereits jetzt laufen die Vorbereitungen zur Verabschiedung der Kinder, die nach dem Sommer den Wald verlassen und eingeschult werden.

Bis es soweit ist, liegen aber noch wunderbar warme Wochen voller Spiel und Entdeckung vor den Waldbienen!

Wer mit seinen Kindern einmal ausprobieren möchte, wie schön es im Sommerwald ist, und wie viel Spaß es macht, im Waldbienenwald zu spielen, ist herzlich eingeladen zur Waldspielgruppe: Jeden Mittwoch treffen sich von 16 bis 17.30 Uhr Kinder mit ihren Eltern im „Bienenwald“ (Treffpunkt am Waldkindergarten-Bauwagen/Parkplatz Waldlehrpfad Roßberg) um auf Bäume zu klettern, in der Erde zu wühlen und die Natur zu entdecken.

Aktionstag bei den Waldbienen

veröffentlicht um 09.05.2017, 14:17 von Markus Knauf

Am ersten Wochenende im Mai waren die Eltern und Kinder des Waldkindergartens Ebsdorfergrund fleißig: Bei schönstem Sonnenschein fand der alljährliche Frühjahrsputz und Aktionstag am Bauwagen der Waldbienen statt. Nach einem langen Winter wurde alles auf Vordermann gebracht – das Dach des Bauwagens inklusive Photovoltaik-Panel gereinigt, die umliegenden Sträucher freigeschnitten und Unkraut entfernt.

Der Hang hoch zum Waldbienen-Tipi wurde befestigt, und auch das Zelt selbst wurde gewartet. Dazu gehörte unter anderem das Nachziehen der Seile, und auch der ein oder andere Pflock musste neu eingeschlagen werden.

Das größte Stück Arbeit waren aber zwei Projekte, die dem Waldbienentreffpunkt um das Tipi herum fast schon ein neues Gesicht geben: Zum einen wurde eine breite Treppe den Hang zum Tipi hoch geschaffen, aus in die Böschung geschlagenen Baumstämmen als Stufen. So ist der Weg hinauf und hinunter sicherer und bequemer, gerade bei feuchtem Wetter.

Zum anderen wurde ein langer Holzzaun entlang des Waldwegs neben Bauwagen und Tipi errichtet, mit einem „klassischen“ Kindergartentörchen am Anfang des Zauns. Dadurch ist eine klare und stabile Abtrennung zwischen Kindergartenbereich und Park- bzw. Abholbereich entstanden, die die Sicherheit der Waldbienen-Kinder deutlich erhöht.

Alle Beteiligten sind zufrieden mit den Arbeitsergebnissen des Aktionstags und die Waldbienenkinder genießen die neuen Spielmöglichkeiten um Bauwagen und Tipi herum!

Ostern im Wald

veröffentlicht um 18.04.2017, 14:00 von Markus Knauf

"Ich wünsche mir ein Osterfest mit einem bunten Osternest!" – kein Problem für die Waldbienenkinder im Waldkindergarten Ebsdorfergrund.

Rechtzeitig vor Ostern und den Ferien haben die Kinder das Fest auch im Wald vorbereitet: Kleine Pflanzschalen wurden bunt bemalt, mit Erde gefüllt und mit Ostergras bepflanzt. Pünktlich zum Osterfest war das Gras hoch genug gewachsen, um kleine Eier zu verstecken und ein Häschen dazwischen hervorblitzen zu lassen.

Und gerade, da das Fest dieses Jahr eher winterlich als frühlingshaft daherkam, war ein buntes Osternest aus dem Wald ein willkommener Farbtupfer!

"Steintisch", "Kuhweide", "Am roten Stein" - Was hat das zu bedeuten?

veröffentlicht um 17.04.2017, 12:49 von Markus Knauf

An zahlreichen Mittagstischen im und um den Ebsdorfergrund trägt sich täglich folgendes Gespräch zu: „Na, wo wart Ihr denn heute im Wald?“. „Am roten Stein!“, „An der Affenstelle!“, „Beim Zwergenhäuschen!“ lautet dann die Antwort – je nachdem, zu welchem Frühstücks- und Spielplatz die Kinder an diesem Tag gewandert sind. Beliebt sind auch der „Steintisch“, die „Insel mit zwei Wurzeln“, die „Kuhweide“, oder „um die Ecke“.

So klar und deutlich diese Antwort ausfallen kann, so nebulös und phantasievoll sind die Erklärungen der Kinder, woher ein solcher Platz seinen Namen hat. Manchmal steht am „Zwergenhäuschen“ tatsächlich ein Häuschen, ganz klein, für Zwerge, aus Ästen und Zweigen gebaut. Oder die Zwerge wohnen allesamt in den kleinen Baumlöchern, die es an diesem Ort im Wald so zahlreich gibt. An der „Affenstelle“ leben – je nach Erzähler – kleine Äffchen, die in den Baumwipfeln turnen, oder der Ort ist so benannt, weil die Waldbienenkinder dort vortrefflich klettern können. Am „Steintisch“ lässt sich prima frühstücken, die „Insel mit zwei Wurzeln“ liegt wahlweise in einem großen Ozean und lässt sich nur mit einem Piratenschiff erreichen – oder die Kinder müssen erst ein Blättermeer durchqueren, um dorthin zu gelangen. „Um die Ecke“ ist tatsächlich um die Ecke – aber um welche genau, lässt sich kaum herausfinden.

Umso klarer ist jedoch allen Kindern das Prozedere, nach dem entschieden wird, an welchen Ort morgens marschiert wird: Eine Abstimmung mit den Füßen. Nachdem im Morgenkreis von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen Vorschläge gemacht wurden, werden zwei ausgesucht. Jede und jeder stellt sich anschließend zu einer Gruppe, je nach Wanderwunsch. Dann wird von einem Kind ausgezählt. So entsteht eine Mehrheitsentscheidung, mit der fast immer alle gut leben können (und ganz nebenbei wird etwas gelernt über Mengenlehre, Zählen, wie man attraktive Vorschläge macht, andere überzeugt, Niederlagen aushält, auf eine neue Chance am nächsten Tag wartet, etc.). Und dann schultern alle ihre Rucksäcke und laufen los.

Auch wenn die Details zu manchem Ort im Dunkeln bleiben, so sind sich über eines doch alle einig: Auch wenn er bisher trotz aller Mühe noch nicht gefunden wurde - am „roten Stein“ muss ein Schatz vergraben sein! Wir wünschen den Waldbienenkindern viel Glück beim Buddeln und „guten Fund“!

Kuckuck, Kuckuck ruft´s aus dem Wald...

veröffentlicht um 28.03.2017, 12:48 von Markus Knauf

Passend zum kalendarischen Frühlingsanfang können die Kinder im Waldkindergarten Roßberg auch die klassischen Frühlingsboten erleben: Schneeglöckchen und Krokusse sind zu sehen, die Vormittagssonne schon kräftig warm auf der Haut zu spüren, und das Vogelkonzert laut und vielstimmig zu hören. Hervor sticht dabei natürlich der Kuckuck, der das Ende des Winters besingt und die Waldbienen durch den Kindergartentag begleitet. Schon zur Begrüßung im Morgenkreis erkennen die Kinder täglich seinen Ruf, dann folgt das markante „Kuckuck“ der Gruppe bei ihrem morgendlichen Spaziergang in den Wald. Bis zur Rückkehr zum Waldbienen-Tipi am Mittag ist der Vogel immer wieder zu hören.

Winter, Winter, räumet das Feld...

veröffentlicht um 28.03.2017, 12:36 von Markus Knauf

Mit den gestiegenen Temperaturen hat sich nun auch der Radius der Kindergruppe wieder erhöht: Nachdem an wirklich kalten Tagen die Feuerstelle im Tipi wichtig war, um nach dem Spielen Wärme zu tanken und ein wenig auszuruhen, lockt jetzt der Wald mit seinen zahlreichen Frühstücks- und „Spielplätzen“. Gemeinsam wird am Morgen entschieden, ob es zum Beispiel zum „Steintisch“, der „Affenstelle“, oder dem „Zwergenhäuschen“ gehen soll, um Teile des Vormittags zu verbringen. Was für Orte sich hinter diesen Namen verbergen, wer auf der „Insel mit zwei Wurzeln“ wohnt, und ob am „roten Stein“ tatsächlich ein Schatz vergraben ist, dazu an dieser Stelle schon bald mehr.

Bis dahin freuen wir uns über die Sonne und genießen das Draußensein: Komm in die Felder, Wiesen und Wälder, Frühling, Frühling, stelle Dich ein!

Kind-Sein im Rhythmus der Natur

veröffentlicht um 17.03.2017, 14:41 von Markus Knauf   [ aktualisiert: 28.03.2017, 12:39 ]

Wer jeden Vormittag im Wald verbringt, kann ganz nebenbei viel lernen: Wie warme Sommererde nach einem Regenguss riecht, wann sich die Blätter im Herbst verfärben und ab welchem Zeitpunkt Wasser zu Eis wird – das erfahren Waldkinder automatisch. Sie erleben den Kreislauf der Jahreszeiten und haben ganz selbstverständlich Kontakt zu Tieren wie Schnecken, Eidechsen und Käfern. „Die vielen Reize im Wald stimulieren Nervenzellen im Gehirn“, betonen Waldpädagogen. „Ein differenziertes Netzwerk an Nervenbahnen wird angelegt, und es bildet sich eine breite Entwicklungsgrundlage. Allein ein spontaner Wetterwechsel bringt direkte Erfahrungen für alle Sinne: Haben die Kinder eben noch den von der Sommerhitze ausgetrockneten Boden durch die Finger rieseln lassen, läuft dort nach einem Regenguss ein Rinnsal den Berg hinunter.“ So lernen die Kinder nicht nur den Rhythmus der Natur kennen sondern reifen zugleich an ihm.

Helau...

veröffentlicht um 17.03.2017, 14:38 von Markus Knauf

Fast alle Kinder lieben Verkleiden – fast alle Kinder lieben Feste. Und so ist Fasching eines der Feste im Jahreslauf, für das sich natürlich auch die Waldbienen begeistern. Die Kindergartenkinder sind nicht nur bei den zahlreichen Faschingsfeiern und -umzügen im Ebsdorfergrund und Marburg dabei, sondern feiern auch mit ihren Freunden im Wald. An den tollen Tagen in der vergangenen Woche war es im Roßberger Waldbienen-Wald noch ein ganzes Stückchen bunter als sonst: Unterschiedlichste Superhelden trafen auf ihre Widersacher, wilde Tiger spielten mit friedlichen Kühen, gefährliche Seeräuberinnen saßen unerschrocken neben klapprigen Skeletten, und Feuerwehrmänner und Bauarbeiter waren tüchtig am Arbeiten.

Gefeiert wurde – wie immer bei den Waldbienen – draußen, aber davon abgesehen ganz traditionell mit Luftballons und Fastnachtskreppeln. Die wohl größte Herausforderung, waldtaugliche Kostüme bereitzustellen, konnten die Eltern der Waldbienen mit Improvisationstalent und Kreativität meistern: Alle Kinder waren närrisch stolz auf ihre Kostüme und haben erfolgreich die Wintergeister aus dem Wald vertrieben. Nun kann der Frühling kommen!

1-10 of 44